Die Stadt Fergana ist die Hauptstadt der Provinz Fergana in Usbekistan und liegt im Ferghanatal. Der usbekische Teil des Tals umfasst zwei weitere Provinzen, Namangan und Andijan. Andere Teile des Tals gehören zu Kirgisistan (Osch) und Tadschikistan (Chudschand). Dieses Gebiet wurde in chinesischen Chroniken des 3. Jahrhunderts v. Chr. als blühendes und fruchtbares Tal beschrieben, durch das Karawanen Waren entlang der Großen Seidenstraße transportierten.
Heute ist es eine Stadt im europäischen Stil mit breiten, baumbeschatteten Straßen, geschäftigen Alleen und Kolonialbauten, hauptsächlich aus der Sowjetzeit. In den letzten Jahren der Unabhängigkeit sind in Fergana viele neue Parks und Plätze entstanden, ein beliebter Ort für Unterhaltung bei Einheimischen und der Jugend.
Rischtan ist eine kleine traditionelle usbekische Landstadt mit einem großen Anteil tadschikischer Bevölkerung, gelegen 50 km von Fergana entfernt. Seit der Antike ist sie als Zentrum der Keramikproduktion bekannt, und die Geheimnisse des Handwerks werden sorgfältig in den Familien Rischtans bewahrt. Die lokale Keramik zeichnet sich durch blaue, grüne und türkise Farben aus, die aus natürlichen Bestandteilen gewonnen werden, wie Mineralien aus den nahen Bergen, lokalen Kräutern und Pflanzen und dem berühmten roten Ton, der vor Ort gewonnen wird.
Kokand
Kokand ist eine antike Stadt, die im Laufe ihrer Geschichte verschiedene Namen trug, wie etwa Chawakend, und durch die mongolische Invasion zerstört wurde. Sie liegt günstig am Fuß der Alai-Kette, die das Ferghanatal vom übrigen Maweraunnahr trennt, und war die Eingangsstadt für alle Seidenstraßenkarawanen. Dieselbe geografische Lage war der Grund, warum alle Eroberer durch diese Stadt zogen, um die wohlhabenden Ebenen im Westen zu erreichen. Der prunkvolle Palast des Chudajar-Khan ist das herausragendste Denkmal, das man in Kokand besichtigen kann.
Sehen Sie sich eine Tour in Usbekistan mit Besuch von Fergana an
